Konzeption Hitzeaktionsplan der Gemeinde Am Mellensee
☀️ Hitze betrifft längst nicht mehr nur „heiße Sommertage“ — sie wird zunehmend zu einer ernsthaften Herausforderung für Gesundheit, Infrastruktur, Versorgung und kommunale Handlungsfähigkeit.
Deshalb hat die Gemeinde Am Mellensee jetzt erstmals einen kommunalen Hitzeaktionsplan erarbeitet.
Worum geht es dabei konkret?
Der Hitzeaktionsplan soll dabei helfen, unsere Gemeinde besser auf langanhaltende Hitzeperioden, Trockenheit und Dürrelagen vorzubereiten. Dabei geht es insbesondere um:
▪ den Schutz der Bevölkerung, ▪ den Schutz besonders gefährdeter Menschen, ▪ die Sicherstellung von Trinkwasser und Versorgung, ▪ den Umgang mit Wald- und Vegetationsbrandgefahren, ▪ die Aufrechterhaltung kommunaler Handlungsfähigkeit, ▪ sowie die langfristige Anpassung unserer Gemeinde an zunehmende Hitzeereignisse.
Uns war dabei wichtig:
Der Plan soll kein „Papier für die Schublade“ sein, sondern eine praktische Grundlage für konkrete Maßnahmen und zukünftige Entscheidungen.
Deshalb wurden bestehende Krisen- und Katastrophenschutzstrukturen bewusst mit eingebunden — darunter insbesondere:
▪ der Verwaltungsstab, ▪ der Katastrophenschutz-Leuchtturm, ▪ die Informationspunkte, ▪ bestehende Warn- und Kommunikationsstrukturen, ▪ sowie zukünftige Unterstützungsansätze durch ehrenamtliche Verwaltungshelfer (EVORA).
Gleichzeitig wurden bereits erste konkrete Maßnahmen identifiziert oder angestoßen:
▪ Prüfung und Aufbau zusätzlicher Trinkwasserstellen, ▪ Verschattungsmaßnahmen, ▪ Schutz kommunaler Einrichtungen, ▪ stärkere Sensibilisierung der Bevölkerung, ▪ bessere Informations- und Warnstrukturen, ▪ sowie langfristige Maßnahmen zur Klimaanpassung.
Wichtig ist:
Der Hitzeaktionsplan ist kein „fertiges Endprodukt“, sondern eine Grundlage, auf der wir Schritt für Schritt weiter aufbauen werden.
Denn die Auswirkungen zunehmender Hitzeperioden werden auch Kommunen wie Am Mellensee dauerhaft beschäftigen. Umso wichtiger ist es, frühzeitig Strukturen aufzubauen, Risiken offen anzusprechen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
Fragen, Hinweise oder Anregungen können gerne an den Verwaltungsstab unter oder direkt an unsere Klimaschutzmanagerin Frau Perleberg gerichtet werden.