Liebe Bürgerinnen und Bürger,
Wichtige Projektänderung vorab:
Die zweite Baustufe der Ausbaustrecke Berlin–Dresden wurde in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Verkehr in die frühen 2030er Jahre verschoben.
Neuer geplanter Termin für die Gesamtinbetriebnahme: Ende 2033
Wichtig zur Einordnung:
Bei diesem Termin handelt es sich um das geplante Brückenbauwerk (Ersatzmaßnahme für den Bahnübergang).
Aktuell steht jedoch zunächst etwas anderes an:
Unabhängig davon wird der bestehende Bahnübergang bis 2027 modernisiert, um den Betrieb mit dem neuen elektronischen Stellwerk sicherzustellen.
Das bedeutet: Es wird vorerst kein Brückenbau umgesetzt, sondern ein neuer, technisch angepasster Bahnübergang errichtet.
Warum wird jetzt gebaut?
Für die Inbetriebnahme des elektronischen Stellwerks (ESTW) in Zossen im Frühjahr 2027 ist der Umbau des Bahnübergangs erforderlich. Der Übergang wird gemäß den gesetzlichen Vorgaben modernisiert und mit einer neuen Schrankenanlage ausgestattet.
Was wird umgesetzt?
• Neubau einer modernen Schrankenanlage
• Anpassung an aktuelle Sicherheitsstandards (EBO)
• Verschwenkung des Johnewegs im Bereich des Übergangs (Anschluss an die L791)
• Genehmigung durch das Eisenbahn-Bundesamt liegt vor
Straßensperrungen – bitte beachten:
• 30.11. – 04.12.2026: Tief- und Gleisbauarbeiten
• Januar – Februar 2027: ca. 6 Wochen Umbau & technische Abnahme
Umleitungen:
• Über die neue Straßenüberführung B246n (Zossen)
• Alternativ über Chausseestraße und B96 (Wünsdorf-Waldstadt)
Fuß- und Radverkehr:
• Querung über Nottekanal / Oertelufer möglich
Wir bitten um Ihr Verständnis für die Einschränkungen während der Bauzeit.
Ausblick:
Es ist geplant, Vertreter der Deutschen Bahn zur weitergehenden Information in den Hauptausschuss der Gemeinde einzuladen. Nähere Informationen folgen.