Am Mellensee

Sperenberg

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Sperenberg wurde erstmals 1495 urkundlich erwähnt, die erste Besiedlung erfolgte im 12. Jahrhundert.

Durch den industriemäßigen Gipsabbau ab 1860 nahm der Ort einen bedeutenden wirtschaftlichen Aufschwung.

1974 wurde Fernneuendorf Ortsteil von Sperenberg.

 

Für 15 Jahre hatte Sperenberg das mit 1.271,6 m tiefste Bohrloch der Welt. Nach Einzug des Deutschen Reiches hielt hier mit den Eisenbahnpionieren das Militär Einzug, was das Leben im Ort bis in die 90iger Jahre stark beeinflusste. 1875 erhielt Sperenberg einen Bahnanschluss durch die Gründung der königlich-preußischen Militäreisenbahn, die von Berlin-Schöneberg über Zossen zum Heeresschießplatz Kummersdorf und weiter nach Jüterbog führte.

Das ehemalige Militärgelände wurde bis 1994 hauptsächlich als Militärflugplatz genutzt. Nach Abzug der russischen Streitkräfte liegt dieses Gebiet brach und ist für keine weitere Nutzung durch das Land freigegeben.

Das idyllisch gelegene Strandbad am "Krummen See“ und dem Dorfbackofen, der 2003 nach mittelalterlichem Vorbild errichtet wurde, lädt zum Baden und Verweilen ein. Rund um Sperenberg findet der Besucher fischreiche Angelgewässer. Für die sportliche Betätigung steht eine Bowlingbahn zur Verfügung.

 

Über die Geschichte des Ortes kann man sich in der Heimatstube Sperenberg und in der Ausstellung am Bahnhof informieren. Weiterhin laden der Gipswanderweg und der Boden-Geo-Pfad zum Wandern und Entspannen ein.

 

 

 

 

 

 

Größe: 32 km²

Einwohner: 1.599


Infrastruktur: Einkaufsmarkt, Postfiliale, Kindergarten, Grundschule mit Hort, Ärztehaus (Zahnarzt, prakt. Arzt), Rechtsanwälte, Friseur, Sparkasse, Bäcker, Ausstellungen, Gaststätten, Bowlingbahn, Strandbad, Freiwillige Feuerwehr

 

 

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