Ein weiteres schönes Beispiel für eine gelungene Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Am Mellensee und einem engagierten Partner vor Ort ist die Kooperation mit der Kampfkunstschule Geigenmüller, Inhaber Lars Wittrowski.
Die Gemeinde Am Mellensee steht aufgrund ihrer angespannten Haushaltssituation und der bestehenden Haushaltssicherung vor der Aufgabe, ihre bestehenden Pachtverträge und sonstigen Vertragsbeziehungen fortlaufend zu überprüfen und wirtschaftlich neu zu bewerten. Gleichzeitig ist es Bürgermeister Tobias Krüger ein wichtiges Anliegen, gerade in dieser Situation gute Rahmenbedingungen für Sport, gesellschaftliches Engagement und ein aktives Miteinander in der Gemeinde zu schaffen.
Dazu gehört auch, bei der Nutzung kommunaler Immobilien neue und faire Wege zu gehen. Wo es möglich und sinnvoll ist, sollen Pachtverhältnisse so gestaltet werden, dass die Pacht für beide Seiten auf einem vertretbaren und haushaltsrechtlich verantwortbaren Niveau liegt. Gleichzeitig sollen Pächter die Möglichkeit erhalten, die von ihnen genutzten kommunalen Räumlichkeiten nach ihren eigenen Anforderungen und in Abstimmung mit der Gemeinde weiterzuentwickeln und zu ertüchtigen.
Damit entsteht im besten Fall eine Win-win-Situation: Die Nutzer können die Räumlichkeiten optimal für ihre Arbeit und ihre Angebote gestalten, während gleichzeitig kommunales Eigentum aufgewertet und langfristig sinnvoll genutzt wird. Entstehende Material- und Investitionskosten können dabei, soweit dies im jeweiligen Einzelfall möglich und vereinbar ist, sogar auf die Pacht angerechnet werden.
Die Zusammenarbeit mit der Kampfkunstschule Geigenmüller ist hierfür ein sehr gutes Beispiel. Lars Wittrowski und sein Team haben bereits verschiedene Arbeiten und Maßnahmen an den genutzten Räumlichkeiten umgesetzt und sich damit aktiv an deren Gestaltung und Weiterentwicklung beteiligt.
Insbesondere wurden die Außenfassaden gemalert, die alte Außentür mühevoll restauriert, in den Sporträumen wurde der Bodenbelag erneuert und die Wände passend gestaltet. Der Flur bekam ebenfalls einen neuen Anstrich, sowie sämtliche Innentüren.
So entsteht aus einer klassischen Pachtbeziehung eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, von der beide Seiten profitieren.
Für Bürgermeister Tobias Krüger ist genau das der richtige Ansatz: Kommunale Verantwortung und wirtschaftliche Vernunft miteinander zu verbinden und gleichzeitig dort Unterstützung zu ermöglichen, wo Menschen bereit sind, selbst Verantwortung zu übernehmen und sich einzubringen.
Denn eine starke Gemeinde lebt nicht allein von ihren kommunalen Einrichtungen, sondern vor allem von den Menschen, Unternehmen, Institutionen und engagierten Partnern, die vor Ort etwas bewegen.
Gemeinsam lässt sich viel bewegen.