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News-Ticker

 

Vollsperrung L 70 Kummersdorf-Gut – Sperenberg: Ein Update!

Uns ist bewusst, wie belastend die Vollsperrung der L 70 zwischen Kummersdorf-Gut und Sperenberg für viele von Ihnen ist – für Anwohnerinnen und Anwohner ebenso wie für die Gewerbetreibenden vor Ort, die durch den Umleitungsverkehr und die eingeschränkte Erreichbarkeit spürbare Einbußen hinnehmen müssen.

 

Bürgermeister Tobias Krüger und die Verwaltung stehen dazu im engen Austausch mit den betroffenen Gewerbetreibenden und haben sich in den vergangenen Wochen intensiv beim Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg für pragmatische Lösungen eingesetzt. Konkret haben wir unter anderem folgende Möglichkeiten angefragt und prüfen lassen:

• eine zeitweise Öffnung der Baustellenstrecke außerhalb der regulären Bauarbeitszeiten (abends/nachts)

• eine einspurige Verkehrsführung mit Baustellenampel

• eine stückweise bzw. abschnittsweise Öffnung , statt einer durchgehenden Vollsperrung

• eine temporäre Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h in der Umleitungsführung durch Sperenberg zur Entlastung der Anwohnerschaft

 

Nach eingehender Prüfung hat der Landesbetrieb uns mitgeteilt, dass eine Öffnung der Baustellenstrecke für den regulären Durchgangsverkehr – in keiner der genannten Varianten – aus Sicherheits- und Haftungsgründen möglich ist. Innerhalb einer Baustelle darf regulärer Durchgangsverkehr grundsätzlich nicht zugelassen werden, unabhängig davon, wie überschaubar die jeweilige Gefahrenstelle erscheinen mag. Die temporäre Geschwindigkeitsbegrenzung in der Umleitungsführung wurde hiervon unabhängig bei der zuständigen Kreisverwaltung beantragt.

 

Wichtig ist uns dabei, deutlich zu machen: Die Gemeinde Am Mellensee ist nicht Straßenbaulastträger für die L 70 und hat daher keine direkte Möglichkeit, auf die Baustelle selbst, den Baufortschritt oder die konkrete Bauausführung einzuwirken. Zuständig ist hier der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg als Baulastträger.

 

Vor Ort im Gespräch

Bürgermeister Tobias Krüger steht darüber hinaus auch im direkten Gespräch mit den Bauarbeitern, sowie der Bauleitung vor Ort und verschafft sich so regelmäßig selbst ein Bild von der Lage.

Dabei wurde ihm mitgeteilt, dass sich einige Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer nicht an die Sperrung halten – mit der Folge, dass gefahrenträchtige Situationen für die Sicherheit der Bauarbeiter entstehen. 

 

Wichtig zu verstehen ist dabei auch, warum die Baustelle so gefährlich ist: Im Zuge der Arbeiten entstehen neue Gräben und Leitungsbereiche, die nicht immer einsehbar und dadurch mit besonderen Risiken verbunden sind. Es handelt sich eben um eine Baustelle – deren Gefahrenbereich der regulärer Verkehr nicht befahren darf. Eine Ausnahme gilt ausschließlich für den Linienbusverkehr sowie für die Feuerwehr im Einsatzfall.

 

Gleichzeitig ist festzuhalten: Der Baufortschritt ist deutlich sichtbar.

Die Maßnahme an sich ist dabei eine sehr gute und wichtige Investition in die Infrastruktur: Endlich wird der Lückenschluss beim Radweg realisiert, das Bauwerk über den Millionengraben erneuert und auch der Bahnübergangsbereich der Draisinenstrecke saniert. Der Nutzen für die Zukunft ist also klar erkennbar. Problematisch sind allein die damit verbundenen Auswirkungen während der Bauzeit – insbesondere die Vollsperrung und die daraus resultierende Belastung für Anwohnerschaft und Gewerbe.

Sollten sich weitere Ansatzpunkte ergeben – etwa eine Beschleunigung der Baumaßnahme oder andere für die Betroffenen relevante Erkenntnisse – werden wir hierauf reagieren und Sie informieren.

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